Gefördert durch
Konsortialpartner
Wir denken Personalplanung neu.
Im Rahmen des Forschungsprojekts arbeiten Akteure aus Wirtschaft, Forschung und Technologie zusammen, um innovative Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu entwickeln. So entsteht ein intelligentes Planungssystem, das den Hafen stärkt – und die Menschen, die ihn bewegen.
01.
Vorausschauende und bedarfsgerechte Personalplanung dank datengetriebener Prognosen und KI-gestützter Analysen.
02.
Digitale Plattformen und vernetzte Systeme sorgen für einen flexibleren, transparenteren und effizienteren Personaleinsatz.
03.
Stärkt soziale Verantwortung, verbessert Planbarkeit für Mitarbeitende und fördert eine nachhaltige Entwicklung des Hafens.
Intelligente Planung, flexible Steuerung und fairer Einsatz von Personalressourcen sind entscheidend, damit der Hafen leistungsfähig bleibt.
Der Hamburger Hafen zählt zu den zentralen Logistikdrehscheiben Europas. Steigende Komplexität, wechselnde Anforderungen und begrenzte Planungsressourcen erfordern jedoch neue Lösungen.
Mit einem ganzheitlichen Konzept stellt sich PortConnect dieser Herausforderung, stärkt den Hafen nachhaltig und setzt Maßstäbe für die Zukunft.
Fallbeispiel 1/3: Prognose durch Verknüpfung
Mehrere PanMax-Schiffe mit hohem Umschlagsvolumen laufen in der kommenden Woche den Hamburger Hafen an. Gleichzeitig verdichten sich Wetterprognosen, Schichttauschmuster, Krankheitsquoten und Abweichungen in den Fahrplänen, die sich historisch erst in der operativen Phase ausgewirkt haben.
Lösung
PortConnect verknüpft diese heterogenen Daten erstmals hafenweit und erkennt frühzeitig einen qualifikationsspezifischen Mehrbedarf, der in der klassischen Planung noch nicht sichtbar wäre.
Die Prognose schafft zusätzliche Planungssicherheit, sodass Betriebe, Disposition und Mitarbeitende vorausschauend reagieren können.
Fallbeispiel 2/3: Digitale Bestellung
Ein Hafeneinzelbetrieb hat kurzfristig aufgrund einer außerordentlichen Mitarbeiterversammlung erhöhten Personalausfall und damit Bedarf, durch Hafenarbeiter:innen vom Gesamthafenbetrieb Hamburg (GHB) unterstützt zu werden. Der Bedarf wird direkt aus dem betrieblichen Dispositionssystem digital in den Planungsprozess mit dem GHB überführt und an den GHB übermittelt.
Der Bestellprozess wird schneller und transparenter.
Fallbeispiel 3/3: Daten-Dashboard – Transparenz für den Hafen Hamburg
Ein Terminalbetreiber und Port Connect-Projektpartner möchten wissen, wie sich Prognosequalität, Auslastung und Dispositionskennzahlen entwickeln. Ein zentrales Dashboard bündelt die wichtigsten KPIs und macht Trends im Hafen Hamburg sichtbar.
Strategische Entscheidungen können datenbasiert, nachvollziehbar und gemeinsam getroffen werden.
Das Projekt in Fakten
PortConnect verbindet Forschung, Technologie und praktische Hafenerfahrung.
8
Projektpartner
Führende Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten zusammen
30
Monate Laufzeit
Intensive Entwicklung und Erprobung der Plattform ab Dezember 2025
5
Innovationen
Prognose, Digitale Bestellung, KI-Disposition, Schicht-Marktplatz, Daten Dashboard
André Kretschmar, Landesfachbereichsleiter ver.di
Im Hafen ist für Beschäftigte ein hohes Maß an Flexibilität erforderlich, oft auch kurzfristig. Wir erhoffen uns daher mehr Zuverlässigkeit und Planbarkeit, damit sich Berufs- und Privatleben besser vereinbaren lassen.
Volker Johannhörster, Geschäftsführender Gesellschafter p.l.i. solutions GmbH
PortConnect schafft Transparenz im Hamburger Hafen, indem relevante Daten frühzeitig zusammengeführt werden. So können Einteiler besser vorausplanen, kompetenter entscheiden und Personal gezielt einsetzen.